Die Essenz von Pickup und Selbstsicherheit

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Sprung von John Jackson im Film The Art of Flight. Cooles Foto, cooler Film. Klicken zum Vergrößern.

Nach langer Zeit mal wieder ein Artikel! :)
In Zukunft werde ich ein bisschen mehr auf anti-Pickup Themen mit ein paar persönlichen Bezügen eingehen, ich merke wie das Ganze hier doch ein bisschen in die allgemeine „Self-help“-Richtung abgedriftet ist. Keine Sorge, es wird toll.

Ich wollte eben schnell mit euch einen Gedanken teilen, der mir neulich kam – es geht um Selbstsicherheit. Ich mag das Wort „Selbstbewusstsein“ nicht so ganz, was soll das wörtlich heißen? Inwieweit man sich selbst bewusst ist? Doofes Wort. Im englischen gefällt mir „confidence“ besser und ich würde es mit Selbstsicherheit oder Selbstvertrauen übersetzen. Und darum geht es hier.

 

Der Trugschluss von Pickup

Was ich vielfach in der Pickup-Community bemerkte, war diese Einstellung von wegen „Ich präg mir den Pickup-Kram mit ein paar Routinen, Negs und DHVs ein, damit kriege ich Frauen, der Rest meines Lebens ist erstmal egal“. So habe ich selbst am Anfang gedacht. Im Prinzip wie ein Produkt, das man kauft: Ich kaufe mir ein Handy und ab dann kann ich tele

fonieren. Der Rest meines Lebens bleibt gleich. In diesem Fall: Ich lerne Pickup und kriege Frauen. Der Rest ist egal.

Was ein Müll! Selbst Mystery, der in der deutschen Pickup-Community leider immer noch als Beispiel genommen wird und im Moment in den USA Kinderwägen rumschiebt, meinte „It’s not about picking up women, it’s about building a life.“ und damit hat er etwas enorm Wichtiges entdeckt – die absolute Grundlage von Pickup – nur leider nie vollständig selbst angewandt.

Ich habe in der Pickup-Community Menschen kennengelernt, die sowohl übergewichtig als auch faul waren und trotzdem davon überzeugt waren, dass sie mit ihren „Pickup-Fähigkeiten“ Frauen bekommen. Oder andere, die einen absoluten Loser-Job in großen Unternehmen haben und dann abends denken, sie könnten reihenweise Frauen aufreißen. Oder einfach nur absolute creepy-Männer, die zu allen Menschen creepy sind und nun plötzlich vor Frauen cool sein wollen. Inkongruenz ist das Stichwort, aber es geht um noch mehr.

So, was möchte ich eigentlich sagen?

 

Die Grundlage von Pickup und Selbstsicherheit

Wenn du Erfolg mit Frauen haben willst, musst du deinen gesamten Lebensstil ändern. Deine Gewohnheiten, wie du mit Leuten redest, möglicherweise deine Freunde.

1. Eine Vision haben
Du solltest wissen, was du im Leben willst.
Was sind deine langfristigen Ziele? Welchen Job willst du machen? Willst du überhaupt einen Job machen? Kannst du es mit deiner Vision vereinbaren, deinen jetzigen sinnlosen Job weiterzumachen? Willst du mit 30 mit einer Frau eine Familie gründen und monogam bleiben? Oder willst du bereits mit 25 überall auf der Welt Familien gründen, von denen du nichts weißt? Willst du dich gesund ernähren? Willst du Sport machen und deinen Körper fit halten?

2. Disziplin haben und pflegen
Du brauchst die Disziplin, um an deine Ziele zu kommen. Stehst du jeden morgen rechtzeitig auf oder verschläfst du regelmäßig? Schaffst du es, jede Woche regelmäßig Sport zu machen? Schaffst du es, dein Optimalgewicht zu halten? Gehst du regelmäßig abends weg und sprichst Frauen an, die du heiß findest? Sprichst du tagsüber Frauen an, die du heiß fi

ndest? Ist dein Zimmer / deine Wohnung immer aufgeräumt und sauber (wichtig, wichtig!)?

3. Zu niemandem hochschauen
Unglaublich wichtiger Punkt. Ich merke, wie es immer eine kleine temporäre Delle in meiner Selbstsicherheit hinterlässt, wenn ich mich für jemanden verstellen muss.
Verstellst du dich für deinen Chef? Musst du jemandem in den Arsch kriechen? Musst du Leute in der Fußgängerzone um Geld anbetteln? Machst du Sachen, auf die du keine Lust hast, weil du dir davon Vorteile von jemandem erhoffst?

 

Noch ein paar Sachen

Weitere Punkte, die mir spontan einfallen und ebenfalls wichtig sind, allerdings nicht essentiell.

4. Sich mit positiven Menschen umgeben
Ich sage nicht, dass du dich nur noch mit polygamen Pickup-Menschen umgeben sollst. Nein, im Gegenteil! Eine gute Mischung machts. Aber wichtig ist, dass es positive Menschen sind („value-givers“). Leute, die dich (und sich selbst!) respektieren, Positivität ausstrahlen und negative Gedanken schnell vertreiben.
Lästern deine Freunde viel? Wenn ja, ist es eher lustig oder eher abwertend? Sind deine Freunde zuverlässig? Fühlst du dich gut, wenn du von deinen Freunden umgeben bist?

5. Kleidung
Nicht primär wichtig, aber auch nicht zu vernachlässigen.
Trägst du das, was dir gefällt oder das, wovon du denkst, es könnte den meisten anderen gefallen? Kaufst du „sichere“ Farben wie schwarz, um nichts falsch zu machen oder kaufst du das, was du toll findest (das kann immer noch schwarz sein, d’uh, aber auch pink). Kaufst du das, was gerade „in“ ist, weil es dir persönlich gefällt, oder nur um nicht aufzufallen?

 

… Kongruenz?

Ihr Pickup-Leute habt bestimmt gemerkt, dass das auf eine Art ultimative Kongruenz hinausläuft. So könnte man es sicherlich auch beschreiben. Meiner Meinung nach ist es aber noch mehr, es ist die komplette Lebensgestaltung, einfach alles.

So, das wars erstmal, ein paar schnelle Gedanken die ich loswerden wollte und euch knapp 1.200 monatlichen Besuchern irgendwie schuldig bin. Schreibt mir einen kurzen Kommentar, was ihr denkt.

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