Anfängerfehler und Irrglauben

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Gängige Irrglauben.

Um das Ganze hier ein bisschen einsteigerfreundlich zu gestalten, möchte ich hier die gängigen Irrglauben aufklären.
Vorweg: Ich übertreibe teilweise natürlich ein bisschen. Weiterhin erhebe ich keinen Anspruch auf Richtigkeit, das ist hier keine Faktensammlung, sondern viel mehr das Ergebnis von vielen selbstgemachten Erfahrungen sowie Gesprächen mit Frauen.

 

„Man muss ein Arschloch sein, um für Frauen attraktiv zu sein“

Kurze Antwort: Nein.
Leider ebenfalls ein weit verbreiteter Irrglaube. Führt traurigerweise dazu, dass nette Männer ein Arschloch sein wollen, um eine Frau rumzukriegen.

Überlegen wir: Welches sind die Charakterzüge, die ein Arschloch attraktiv machen?
– Er entschuldigt sich nicht für sein Verhalten.
– Er macht das, was er selbst für richtig hält. Er richtet sich nicht nach Anderen.
– Er braucht von niemandem die Erlaubnis, etwas zu tun.
– Er ist nicht auf die Selbstbestätigung Anderer angewiesen.
– Er toleriert inakzeptables Verhalten Anderer nicht.

Ließe sich sicher noch fortführen. Doch worauf ich hinaus möchte: Heißen diese Charakterzüge, dass die Person ein Arschloch ist? Nein! Sie lassen sich genauso als Gentleman ausleben.
Nur weil Arschlöcher attraktiv sind, muss man kein Arschloch werden, um attraktiv zu sein.

„Geld macht sexy“

Kurze Antwort: Nein.
Nicht das Geld selbst macht einen Mann attraktiv. Viel mehr geht es um das damit verbundene Verhalten.

Überlege:
1. Würdest du auf einmal attraktiver für Frauen sein, wenn ich dir nun eine Million Eure schenke?
2. Würde ein reicher, attraktiver Mann weniger attraktiv werden, wenn man ihm sein Geld wegnehmen würde?

Die Antwort auf Beides ist nein. Das Verhalten ist entscheidend! Ein reicher Mann, der sich selbst bereits als erfolgreich (unabhängig von seinem Erfolg mit Frauen) betrachtet und eine hohe Meinung von sich selbst hat, strahlt dies auch aus. Doch muss er dazu reich sein? Nein. Kannst du das auch ausstrahlen, ohne reich zu sein? Oh ja!

„Berühmtheit macht sexy“ 

Kurze Antwort: Nein.
Auch hier geht es um das damit einhergehende Verhalten, nicht um den Berühmtheitsstatus an sich. Berühmte Menschen strahlen meistens die gewisse Gelassenheit aus, nämlich dass sie keine Sorgen haben. Sie nehmen das Leben leicht. Doch muss man berühmt sein, um das zu tun? Nein.
Würde George Clooney auf einer entlegenen Insel eine Frau ansprechen, die ihn nicht kennt, würde er weniger attraktiv wirken? Sicher nicht.

 „Man muss gut aussehen, um eine gutaussehende Frau rumzukriegen.“

Kurze Antwort: Nein, mit einer Ausnahme.
Wird leider von vielen Hollywood-Filmen propagiert und ist ein allgemeiner Irrglaube. Das Aussehen ist zweitrangig, solange man nicht extrem hässlich aussieht. Oftmals führt durchschnittliches Aussehen aber dazu, dass man sich einredet, keine schöne Frau bekommen zu können. Hier ist viel mehr der eingeredete Irrglaube die Ursache für Misserfolg.
Frauen ziehen charakterstarke, durchschnittlich aussehende Männer allgemein den gutaussehenden, charakterschwachen Männern vor.

„Entweder man ist von Anfang an ein Frauenheld, ansonsten wird man es nie sein.“

Kurze Antwort: Nein.
Schon mal ernsthaft drüber nachgedacht? Wie soll man denn als Frauenheld geboren werden? Erfolg mit Frauen ist ein Lernprozess.

Zuletzt: „Man braucht besondere Techniken, um eine Frau rumzukriegen.“

Kurze Antwort: Nein.
Diese „besonderen Techniken“ geben einem mehr Selbstsicherheit und lassen einen letztlich attraktiver erscheinen. Doch die gewonnene Attraktivität auf die Techniken zurückzuführen, ist ein riskanter Trugschluss. Man muss verstehen, dass die Selbstsicherheit der Grund für Attraktivität ist und dafür keine Techniken nötig sind.

 

Fazit

Wieso nenne ich das hier einen „Blick in die Matrix“?
Meiner Erfahrung nach ist vieles nicht so, wie allgemein in unserer Gesellschaft angenommen. Doch die Menschen neigen dazu, sich dem Großteil anzuschließen und einfach das zu denken, was alle denken.

Schließlich ist es auch eine gute Ausrede. Man kann sich sagen „Ich bin nicht reich, daher werde ich keine Freundin bekommen“ und entspannt vor seinem Computer masturbieren. Definitiv angenehmer, als abends wegzugehen und sich ein paar Körbe einzusammeln.

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